WIR KOOPERIEREN MIT DER HANS SAUER STIFTUNG


Gut, günstig und schnell: Wissenschaft und Praxis suchen gemeinsam neue Wohnraumkonzepte

Mit der Architekten-Initiative WOHNRAUM FÜR ALLE und dem Hochschulprojekt HOME NOT SHELTER! schließen sich jetzt zwei wichtige Akteure aus Forschung und Praxis zusammen, um den Wissenstransfer bei der Suche nach guten Wohnlösungen zu beschleunigen. Noch bis 26. Januar können bei der Ideenwerkstatt Projekte eingereicht werden. Am 12. März werden die Ergebnisse beider Projekte präsentiert.

„Wir arbeiten mit unterschiedlichen Zugängen und Schwerpunkten. So können wir uns hervorragend ergänzen und bestärken“, sagt Christian Böhm, Vorsitzender des Deutschen Werkbund Bayern e.V., dem Träger der Initiative WOHNRAUM FÜR ALLE zur neuen Kooperation. Die Ideenwerkstatt WOHNRAUM FÜR ALLE soll Konzepte für Wohnungsbauprogramme liefern, die sowohl für Flüchtlinge als auch für die ansässige Bevölkerung bezahlbare und zugleich qualitätsvolle Wohnungen schaffen – effektiv, durchdacht und schnell.

Während der Werkbund Perspektiven erfahrener Planer und Architekten bietet, liefert das Projekt HOME NOT SHELTER!, an dem fünf Hochschulen beteiligt sind, neue Konzepte aus dem akademischen Umfeld. Dr. Ralph Boch, Vorstand der Hans Sauer Stiftung und Träger des Projekts HOME NOT SHELTER!, erwartet durch die Partnerschaft unter anderem schnellere Realisierungschancen für die entwickelten Ideen: „Damit die besten Konzepte realisiert werden können, ist die Vernetzung mit Experten aus der Praxis enorm wichtig.“

 

Heiße Phase der Ideenwerkstatt – Einsendungen nur noch bis 26. Januar möglich

Derzeit befindet sich die Ideenwerkstatt der Initiative WOHNRAUM FÜR ALLE in der heißen Phase. Noch bis 26. Januar 2016 sind Menschen aus den Berufsfeldern Architektur, Planung, Projektentwicklung, Handwerk und Soziales aufgerufen, sich auf wohnraum-fuer-alle.de mit ihrem Projekt anzumelden. Gesucht werden bereits realisierte Projekte oder auch nur Ideenskizzen, die dazu beitragen können, schnell guten und günstigen Wohnraum zu schaffen. „Wir können diese große Herausforderung nur gemeinsam meistern! Darum rufen wir alle Fachleute auf, sich mit ihrem Wissen zu beteiligen“, sagt Mit-Initiator Christian Böhm vom Deutschen Werkbund Bayern e.V..

 

Call for Papers bis 26. Januar 2016

Eingereicht werden können abstrakte Ideen, konkrete oder beispielhafte Planungen, aber auch bereits realisierte Projekte. Entscheidend ist vor allem die Innovationskraft in Verbindung mit der schnellen Umsetzbarkeit. Jeder Beitrag soll auf einem Plakat DIN A0 dargestellt und im besten Falle zusätzlich in einem kurzen Videoclip erläutert werden.

Ein hochkarätig besetztes Expertengremium wird die Beiträge begutachten. Das Gremium soll Empfehlungen für Konzepte aussprechen, die sich allgemein für die Aufgabenstellung oder auch hinsichtlich besonderer Lösungsansätze als besonders geeignet zeigen. Die Ergebnisse der Ideenwerkstatt werden unter Nennung aller Verfasserinnen und Verfasser am 5. März 2016 in einer Ausstellung vorgestellt (siehe unten) und später in einer Broschüre veröffentlicht.

Im zweiten Schritt sollen Wohnungen auf Grundlage der Konzepte realisiert werden. Bauherren und Grundstücke werden derzeit gesucht.

 

HOME NOT SHELTER! Studenten wohnen mit Flüchtlingen

Die Untersuchung und Konzipierung von gemeinschaftlichen Wohnformen für Flüchtlinge und Studierende hat sich eine hochschul- und länderübergreifende Initiative vorgenommen, die von der Hans Sauer Stiftung sowie den Architekturfakultäten der Technischen Universität München, der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Wien, der Jade Hochschule in Oldenburg und der Universität Hannover getragen wird.

In diesem Projekt sollen Potentiale der Architektur und Stadtplanung ausgelotet und visionäre, zugleich umsetzbare Strategien entwickelt werden, die nicht nur menschenwürdige Lebensräume, sondern auch sozialräumlich günstige Voraussetzungen für Integrationsprozesse schaffen. Architekturstudenten der fünf beteiligten Hochschulen und Universitäten haben die Aufgabe, sich zu diesen Themen Gedanken zu machen und eigene Entwürfe zu erarbeiten, wie ein Wohnen in Gemeinschaft zwischen Studierenden und MigrantInnen aussehen kann. Die Studierenden sollen sich selbst in die Lage versetzen und darüber nachdenken, wie ein Zusammenleben mit MigrantInnen ausgestaltet werden könnte, wie in solchen Wohnformen tägliches Leben, gemeinsame Bildungsprozesse und gleichzeitig kulturelle Vielfalt organisiert und gestaltet werden könnte. Die Projekte sollen prototypische positive Beispiele sein, wie man in der räumlichen Unterbringung von MigrantInnen von einer Logik der Ausgrenzung zu einer Kultur der Integration kommen kann, wie Orte geschaffen werden können, an denen interkulturelles Zusammenleben nicht nur möglich ist, sondern auch räumlich und lebensnah gefördert wird.

Vom 20. bis 24. Februar 2016 werden die Projekte dann in Rahmen der „Social Design Elevation Days 2016“ im Impact Hub in München vorgestellt und gemeinsam mit Experten und Stakeholdern weiterentwickelt.

 

SAVE THE DATE: Ausstellung und Vorträge am 12. März 2015, ganztägig

Zum Abschluss der Ideen-Phase werden die Ergebnisse beider Projekte der breiten Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung am 12. März präsentiert. In der Gaszählerwerkstatt der Stadtwerke München, stellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projekte ihre Konzepte vor. Im Anschluss bleibt viel Zeit zum Diskutieren und Vernetzen, bevor im Rahmen eines Open Space für konkrete Projekte die nächsten Schritten bis zur Umsetzung vorbereitet werden sollen. Eingeladen sind auch Flüchtlinge und Vertreter sozialer Initiativen.

Die Initiatoren freuen sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der öffentlichen Hand von Land und Kommunen – insbesondere in der Region München – sowie private und kommunale Grundstückseigentümer.

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